Zwanzig Minuten am Tag: die Routine für volle Wochen
Wer wenig Zeit hat, verliert sie meist an der Entscheidung, womit anzufangen ist. Eine feste Reihenfolge löst genau dieses Problem — die Routine läuft ohne Nachdenken ab.
Kurzinfo
| Zeitaufwand | 20 Minuten |
|---|---|
| Schwierigkeit | einfach |
| Was Sie brauchen | Timer, ein Korb, ein Tuch |
| Bei CleanWhale | Abo als Ergänzung |
Die Aufteilung
| Minute | Aufgabe |
|---|---|
| 0–4 | Rundgang mit Korb: alles einsammeln, was falsch liegt |
| 4–9 | Küche: Spüle, Arbeitsplatte, Herd |
| 9–13 | Bad: Waschbecken, Spiegel, WC kurz |
| 13–18 | Böden: Hauptwege saugen oder wischen |
| 18–20 | Müll, Lüften, Korb ausräumen |
Was Sie brauchen
Verbrauchsmaterial:
- Allzweckreiniger in einer Sprühflasche
- ein Mikrofasertuch pro Raum
Werkzeug:
- Timer am Handy
- ein Wäschekorb als Sammelbehälter
- Akkusauger, falls vorhanden
Schritt für Schritt
- Timer stellen. Zwanzig Minuten sichtbar ablaufen lassen. Ohne Zeitbegrenzung dehnt sich die Aufgabe aus und wird beim nächsten Mal verschoben.
- Mit dem Korb durch die Wohnung. Alles, was am falschen Platz liegt, kommt in den Korb — nicht sofort wegräumen, das kostet die meiste Zeit.
- Küche vor Bad. Beide Räume erzeugen den größten Eindruck. Die Küche zuerst, weil dort Essensreste stehen.
- Nur Hauptwege am Boden. Flur, Küche, der Weg durchs Wohnzimmer. Unter Möbeln und in Ecken wird an dieser Stelle nicht gearbeitet.
- Ein Tuch pro Raum. Wechseln statt auswaschen. Am Ende gehen alle Tücher gemeinsam in die Wäsche.
- Mit Lüften abschließen. Fünf Minuten Querlüften kosten keine Arbeitszeit und verändern den Eindruck des Raums mehr als der letzte Wischgang.
Was bewusst wegfällt
In zwanzig Minuten ist kein Platz für Fenster, Schränke, hinter Möbeln, Backofen oder Bettwäsche. Das ist kein Mangel der Routine, sondern ihr Zweck: Sie hält den Alltagszustand und ersetzt nicht die gründlichen Aufgaben. Die stehen in der Intervall-Tabelle.
Warum die Reihenfolge zählt
Von oben nach unten und von trocken nach nass ist keine Konvention, sondern spart Wiederholungen: Wer den Boden zuerst macht, wischt ihn nach dem Abstauben ein zweites Mal. Innerhalb der Routine bedeutet das konkret — erst einsammeln, dann Flächen, dann Boden.
Wenn zwanzig Minuten nicht reichen
Ab etwa 80 Quadratmetern oder bei Kindern im Haushalt trägt die Routine den Zustand nicht mehr allein. Die übliche Kombination ist dann: tägliche Kurzroutine selbst, Grundlast alle ein bis zwei Wochen extern. Wie sich das in einen Wochenplan einfügt, steht unter Putzplan für die Woche.
Wenn Sie es nicht selbst machen möchten
Zwei Stunden alle zwei Wochen decken genau die Aufgaben ab, für die in einer Zwanzig-Minuten-Routine kein Platz ist. Mehr dazu auf der Seite Putzfrau Hamburg. Passend dazu: Putzplan für die Woche.
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Bildnachweis: „Neuer Jungfernstieg 17a (Hamburg-Neustadt).Detail.ajb“ von Ajepbah, Wikimedia Commons, Lizenz CC BY-SA 3.0.